Psychotherapie

Antlitzdiagnose
 
"Nichts passiert innen, was der Körper nicht außen zeigt. 
In jedem Menschen Gesichte,
steht seine Geschichte,
sein Hassen und Lieben
deutlich geschrieben"
Friedrich von Bodenstedt (1819-1892)



Atemtherapie

Atmen und Leben sind sehr eng miteinander verknüpft. Ohne Atemluft lebt der Mensch 
nur wenige Minuten. Die Wichtigkeit der richtigen Atmung führte schon in der Antike zur
Entwicklung bestimmter Atemtherapien.
Einatmung bedeutet Aufnahme von Lebensenergie und Ausatmung die Freigabe von 
verbrauchten und schädlichen Stoffen. In der Atmung widerspiegelt sich sehr deutlich die
jeweilige Gemütsverfassung. Zwischen Atmung, Körper und Psyche bestehen enge
Zusammenhänge. Spannung oder Gelassenheit findet direkten Ausdruck in der Atmung. In
der Umkehrung bedeutet dies, dass über die bewusst richtige Atmung Störungen in Körper
und Psyche positiv beeinflusst werden können.
    
Die Atemtherapie stellt eine ganzheitliche Behandlung dar, welche sich besonders zur
Gesundheitsvorsorge und als ergänzende Therapie eignet. Als Selbsthilfe empfiehlt sich viel
Bewegung in der frischen Luft. Atemübungen sollten unter fachlicher Anleitung erlernt werden,
da sich bei falscher Anwendung Atemstörungen einstellen können.
    
Das Gebiet der Atemübungen ist vielfältig. Die Atemübungen werden teils mit
Entspannungsübungen und Kräftigungsübungen, mit dynamisch gestalteten Bewegungen und
mit konzentrativ, meditativer Schulung verknüpft.

Literatur: Das Atem-Heilbuch / Werner Koch / Windpferd
    
    
Autosuggestions-Therapie
 
Die Autosuggestions-Therapie (A.T.) findet dank ihrer umfassenden Wirkung vielfältige 
Anwendungsmöglichkeiten.
Sie kann ergänzend bei nahezu allen körperlichen Krankheiten praktiziert werden. Besonders
erfolgreich wird sie bei psychosomatischen Krankheiten angewendet, bei denen organische
Funktionsstörungen durch seelisch-nervöse Ursachen entstehen . Der Patient muss allerdings
noch in der Lage sein, sich positiv zu beeinflussen, was zum Beispiel bei schweren
Depressionen oder Angstzuständen nicht mehr möglich ist.
    
Autosuggestion hat nichts mit Okkultismus oder Esoterik zu tun, vielmehr nutzt man mit ihr
die Kraft der eigenen positiven Gedanken.
Durch regelmäßige Wiederholung der Suggestionen werden diese immer tiefer ins
Unterbewusstsein eingeprägt und löschen so negative, ängstliche und beängstigende
Programmierungen aus. über das vegetative Nervensystem wirken diese Autosuggestionen
bis in jede einzelne Zelle hinein und zeigen so eine überraschende Wirkung bei körperlichen
Beschwerden im psychosomatischen Bereich.
     
Besonders gut bewährt haben sich die A.T. nach Coué, sowie die selbständige Hypnose
(z. B. Mentales Training). Emil Coué gilt als eigentlicher Wegbereiter, er hat mit seinem
Wissen und seinen Erkenntnissen die Grundsteine für diese Therapieform gelegt. Ich orientiere
mich in meiner Tätigkeit methodisch an Werner Meinhold.

Literatur: Autosuggestion / Emile Coué / Oesch
 
   
Autogenes Training
    
Autogenes Training ist eine der gebräuchlichsten Entspannungstechniken. Sie wurde von 
Prof. Johann Heinrich Schultz (1884-1970) entwickelt.
In unserer Zeit, welche von Stress und Hektik geprägt ist, fand diese Entspannungstechnik
rasch weite Verbreitung. Sie kann auch im Selbststudium mit einem guten Buch oder einem
multimedialen Medium erlernt werden. Geeignet sind besonders Übungen im Einzel- oder
Gruppenunterricht, welche häufig als Kurse angeboten werden.
     
Das Autogene Training baut auf der Erkenntnis auf, dass tiefe Entspannung eine wichtige
Voraussetzung für Leistungsfähigkeit und Gesundheit ist. Die einfache und überall
einsetzbare Methode soll es ermöglichen, im Alltag zwischendurch kurz abschalten zu können.
So kann der geübte Anwender innerhalb von Minuten energieraubende Spannungen abbauen.
    
Autogenes Training wird gerne da eingesetzt, wo Höchstleistungen erbracht werden müssen.
Zusätzlich bietet sich die Möglichkeit zur gleichzeitigen Autosuggestion.
Die beliebte und alltagstaugliche Technik zur tiefen Entspannung kann auch von Kindern und
Jugendlichen gewinnbringend eingesetzt werden

Literatur: Autogenes Training / Helmut Brenner / Humbolt
 
 
Rebirthing    (nach Leonard Orr) 

Was es kann, wie es wirkt und wem es hilft

Das Rebirthing wurde Ende der siebziger Jahre von Leonard Orr entdeckt und zunächst
als Atemtechnik zur Verarbeitung des Geburtserlebnisses begriffen, wobei das Erkennen
und Verwandeln von frühen "negativen Gedanken" eine wichtige Rolle war.
Rebirthing hat für mich den Vorzug, dass es Transformation auf einfache Weise
("ohne Zubehör"), mit (anscheinend) relativ wenig Überwindung und ohne Notwendigkeit
möglich macht: nicht jede Rebirthing-Sitzung ist jedoch transformatorisch. Sie wissen vorher
nicht, wie sehr sie es wird. Das macht die Arbeit aufregend und undramatisch zugleich.
Nicht der Verstand entscheidet, sondern das SELBST, und lernt der Patient, sich seinem Selbst
anzuvertrauen. Auf jeden Fall wird jedoch dabei erreicht, dass sich die eigene Energie um ein
vielfaches erhöht, dabei Schlackenstoffe schneller abtransportiert werden und die
Selbstheilungskräfte aktiviert werden.
 
 
Die Rebirthing-Sitzung: Typischer Ablauf
Die Atemsitzung selbst wird meistens im Liegen durchgeführt: Der Patient liegt ca. 60 bis 100
Minuten auf einer angenehmen Unterlage. Dann beginnt er, bei geschlossenen Augen bewusst
ein- und auszuatmen und dabei Brust- Bauch- und Kopf zu spüren und zu dehnen.
Der begleitende Rebirther leitet den Patienten an, etwas intensiver als im Alltag zu atmen
und genau wahrzunehmen, wo der Atem hin strömt. Einige werden zunächst lernen, mehr
einzuatmen, das heißt, den Körper zu öffnen und zu weiten. Andere werden erfahren, dass
es darum geht, mehr auszuatmen, und dass das Zurückhalten des Ausatmens oder das
Dosieren der Luft die Lebendigkeit vermindert. Vielleicht wird dem Patienten am Anfang der
Sitzung oder in den ersten Sitzungen überhaupt erst einmal bewusst werden, wie wenig er
sich traut, richtig ein- oder auszuatmen – und was das damit zu tun hat, dass er sich im Leben
eher zurücknimmt. Das Kennenlernen des "Bremsens" wird ihm zeigen, weshalb ihm das
"Gasgeben" nicht so recht gelingt.
     
Beim Rebirthing-Atmen kommt nach den ersten Minuten der Konzentration und Wahrnehmung
des Atems ein entscheidendes Merkmal hinzu. Der Rebirther wird den Patienten anleiten, die
Pause zwischen Ein- und Ausatmen wegzulassen und in einen kontinuierlichen Kreisatem
überzugehen.
     
Bei allen Sitzungen gilt: Eine transformierende Erfahrung geschieht INNEN, auch wenn der
Begleiter dabei wichtigen Beistand leistet.
Der Rebirther wird den Patienten so begleiten, dass er sich sicher fühlt: durch Anweisungen
zur Tiefe und zur Art des Atems, durch Fragen und durch Berührungen bei Verspannungen.
Oft ist es nützlich, im Verlauf der Sitzung (in wenigen Sätzen) mitzuteilen, was geschieht.
Sehr oft wird jedoch in Rebirthing-Sitzungen fast gar nicht gesprochen. Die Sitzung endet mit
einem kurzen Nachgespräch: Hier werden Erfahrungen, Bilder, symbolische Bedeutung oder
Farben mitgeteilt; eine kurze Analyse oder Interpretation wirkt oft unterstützend.
    
Manchmal bleibt die Erfahrung einer Sitzung einfach so stehen – weil sie nicht in Worte zu
fassen ist, weil sie zu subtil oder zu überwältigend (mystisch/transpersonal) ist. Hier würden
Worte nur schaden.
Wenn der Rebirthing-Atemprozess nach einigen Sitzungen neue Sichtweisen hervorruft, wird e
s nötig sein, eine rein verbale Therapiesitzung (Voice Dialoge, Gestalt, Hakomi) einzuschieben.

Ich orientiere mich in meiner Tätigkeit methodisch an Leonard Orr.
 
 
Traumarbeit
Träume verbinden uns mit unserer spirituellen Quelle
Träume eröffnen uns unser Unterbewußtsein
Träume reflektieren unser Bewußtsein
Träume heilen und verhelfen uns zur Ganzheit
Träume helfen uns, unsere Probleme zu lösen
 
 
                                                        
 
Traumarbeit verbindet indianische und westliche Philosophie
Siehe auch - Indianische Traumarbeit

 
Deutsch
Englisch
Schamanin Michico - Tipi Seminarcenter
Federn - Schamanin Michico
Schamanismus München
Seminarcenter Michico